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Sicherheitsrisiko Google Latitude

Vielen ist es ja schon aufgefallen, das ich in meinem Blog meinen aktuellen Aufendhaltsort preis gebe. Und immer wieder wird mir gesagt das es gefährlich ist, und ob mir das nicht bewusst sein würde. Ist es gefährlich? Ich würde sagen “Jein”. Es kommt natürlich darauf an wer man ist. Die Bundeskanzlerin, oder unser gut englisch sprechende Außenminister sollten das vielleicht nicht tun. Logisch, dazu mag man unsere Bundesregierung und deren Mitglieder viel zu sehr. Anders ist das natürlich bei mir. Wer bin ich schon. Der Ecki, der von der damaligen Blogschau. Hä? Wer? Ja seht ihr, also kein besonders großes Licht in dieser Welt. Viel größer natürlich! Ein Internetnutzer wie du, und du und du natürlich auch.

“Ja, aber” …nix aber. Wenn ich den Standort preis gebe, heisst es ja lange noch nicht das man meine Bude Wohnung ausräumen kann. Es ist ja noch jemand da. Meistens jedenfalls. Und Vorsicht! Meine Mädels Kinder und Frau können verschiedene Kampfsportarten wie z.B. kreischen, kratzen, treten, Haare ziehen, zicken und noch einige hier lieber nicht genannte Arten von Selbstverteidigung. Wenn ich also laut Google Latitude nicht zu Hause bin, heisst das warm anziehen. Vier Mädels können auch anders als nur Kaffee spendieren und nett sein.

Und wenn wir mal ehrlich sind. Das Impressum eines Blogs gibt schon viel Auskunft. Und viele Blogger schreiben immer und immer wieder wann sie für wie lange mit der gesamten Familie in den Urlaub fahren. Da lohnt sich dann auf jeden Fall der Transporter von Sixt um alles mitzunehmen. Desweiteren kann ich mit meinem Smartphone den  Standort manipulieren, ohne das es jemand mitbekommt. Das Risiko ist durchaus berechenbar. Und Autogrammkarten können weiterhin per Mail angefordert werden (*hust*).

In diesem Sinne der Ecki

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    14 Kommentare

    1. Puh schrieb:

      Ich habe kein Problem damit dass jemand weiß wann ich Zuhause bin und wann nicht. Wer weiß schon, ob ich nicht ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem besitze, durch welches Türen und Fenster mit gut dosierten Sprengfallen gesichert sind, die jeden nicht autorisierten Eindringling gezielt ausschalten? Illegal? vielleicht, aber vielleicht ist mir das auch egal?

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 06:46 | Permalink
    2. Immer kommen lassen ,die Anlage mit der versteckten Ü-Cam
      schärft sich beim Verlassen des Hauses.
      Den Rest regelt die Versicherung :cool:

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 07:41 | Permalink
    3. Tron schrieb:

      Schonmal drüber nachgedacht welche Daten damit google in die Hand gegeben werden?
      Vielleicht nichtmal du alleine, aber alle Nutzer zusammen? ;)
      #Daten und ihr #Wert, informiere dich :)

      Freundliche Grüße,

      Tron

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 08:20 | Permalink
    4. ewe schrieb:

      Nun gut, aber da lassen sich auch andere Sachen ableiten. Z.B. kann ein Arbeitgeber prüfen, ob man wirklich wie vom Arzt angeordnet im Bett liegt oder doch einen Abstecher in die Fußgängerzone macht. Sucht man einen Job ist es nicht Förderlich, wenn man öfter in verrufenen Bezirken unterwegs ist und der Besuch beim Arzt für Erektionsstörungen verrät auch einiges, was eigentlich keinen etwas angehen sollte. Natürlich sind alles Dinge, die nicht zu Benachteiligungen führen sollten, aber Menschen neigen leider dazu sich ihre eigenen Geschichten zu erfinden und das meist nicht zum Vorteil der Statisten.

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 08:34 | Permalink
    5. t4c schrieb:

      Ganz Deiner Meinung Ecki, ich meine frueher brauchte es auch kein Latitude um zu wissen ob jemand zu Hause ist oder nicht, hier gibt es bessere Zeichen, wie ueberfuellte Briefkaesten und alte gute Ueberwachung vor der Haustuer.

      Sicherheitsmassnahmen bei mir neben Hausrat, Kamerastream und chinesischem Kampfweibchen: 2 (bald 4) blutruenstige Killerfrettchen.

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 08:35 | Permalink
    6. Ecki schrieb:

      Ich lasse diesen Artikel mal unkommentiert stehen. :) Bei Google scheiden sich ja die Geister

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 15:01 | Permalink
    7. Nila schrieb:

      Wobei, die Sache mit dem Urlaub, da hst du Recht. Irgendwie hat mich das jetzt nachdenklich gemacht. Denn, in der Tat schreibt jeder 2 Blogger wann, wo und wie lange er mit seiner Familie auf Urlaub fährt *grübel*

      Donnerstag, 4. Februar 2010 um 17:33 | Permalink
    8. Sascha schrieb:

      Ein heikles Thema, bei dem jeder für sich persönlich abwägen muss, wie viel er von sich preisgeben möchte.

      Das würde ich aber tatsächlich nicht an Latitude festmachen, sondern am jeweiligen Blog allgemein.

      Gerade auf privaten Blogs erfährt man nun einmal -wie der Name schon sagt- auch recht viel Privates. Man bekommt vielleicht sogar Fotos oder Videos von der Wohnung / dem Haus präsentiert… inkl. Ausstattung mit Wertgegenständen.

      Wenn man dann noch schreibt, dass man für X Wochen ans andere Ende der Welt reist und die Bude so lange leer steht, weil man auch den Wachhund zu den Eltern gegeben hat, dann reicht ein Blick ins Impressum oder eine kleine WhoIs-Abfrage, um zu wissen, wo es etwas “abzustauben” gibt… wenn man denn entsprechende kriminelle energie hat.

      Ob die Zahl der Einbrecher unter den Blog-Lesern nun so hoch ist, dass diese Gefahr allgegenwärtig ist, kann ich wirklich nicht beurteilen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man vor allem als Blogger aus einer größeren Stadt -zB Berlin- eher ein Problem damit bekommen könnte als ein Blogger vom “hintersten Ende der Republik”… denn stundenlang für einen Einbruch durch die Weltgeschichte fahren wird man für einen “einfachen Einbruch” wohl auch nur sehr selten^^

      Wie gesagt, letztlich muss das jeder für sich selbst abwägen. Ich bin meist ziemlich verschwiegen, was meinen Urlaub angeht, bei anderen Themen, bei denen dann wieder der ein oder andere lieber den Mund hält, bin ich hingegen nicht so verschwiegen. Jeder setzt eben andere Prioritäten.

      Finde ich auch völlig in Ordnung so. Nur sollte man auch jedem zugestehen, dass man sich über solche Themen grundsätzlich mal Gedanken gemacht haben sollte, bevor man eine Entscheidung fällt… und das ist bei so manchem Blogger sicherlich nicht der Fall; ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass sich viele noch nie Gedanken über die Gefahr bewusst gemacht haben, die es nach sich ziehen KÖNNTE, wenn man öffentlich Bescheid gibt, dass die eigene Wohnung jetzt für X Wochen unbewacht leersteht.

      Hm, es ist schon spät, ich fange an, zu wirr durcheinander zu schreiben, was mir durch den Kopf geht. Ich höre besser auf für heute ;)

      Samstag, 6. Februar 2010 um 01:31 | Permalink
    9. Suriel schrieb:

      Also ich seh das auch eher entspannt, wie Du schon sagtest, gibt man ja schon über das Impressum seine Wohngefilde bekannt, also was solls!?!

      Montag, 8. Februar 2010 um 12:47 | Permalink
    10. Eatofid schrieb:

      Hey Ecki, ich hoffe du hast meine Postkarte erhalten. Keine Ahnung ob sie dir gefallen hat. War gut gemeint. :-)

      Dienstag, 9. Februar 2010 um 00:21 | Permalink
    11. Schaps schrieb:

      Vor allem weil im Impressum ja auch eigentlich die Adresse stehen muss. Also als Internetseitenbesitzer ist man immer etwas unsicherer als normale Bürger :)

      Mittwoch, 10. Februar 2010 um 11:34 | Permalink
    12. Sabine schrieb:

      Wenn ich Klauer wäre und würde etwas mopsen wollen, dann such ich doch nicht im Internet rum.
      Ich fahr dorthin, wo eine gute Verkehrsanbindung ist, wo es was zu holen gibt und beobachte …
      Mülleimer, Nachbarn, Briefkasten ….

      Einen Rest Sicherheitsneurose hab ich dennoch :mrgreen: die Urlaubsplanung wird nicht ausgehängt :mrgreen:

      Gefährlich kann’s natürlich sein, wenn Ecki schreibt, dass seine Mädels ihn für ein paar Tage alleine lassen … uuuhh … wer weiß, wer dann an der Tür klingelt :mrgreen:

      Grüßle
      Sabine

      Mittwoch, 10. Februar 2010 um 13:13 | Permalink
    13. Andrea schrieb:

      puh, an so was habe ich ja noch gar nicht gedacht :shock:

      Donnerstag, 11. Februar 2010 um 16:45 | Permalink
    14. Eatofid schrieb:

      Erst danach schreiben, wenn man also aus dem Urlaub zurück ist, dass man eben im Urlaub war. :-)

      Montag, 15. Februar 2010 um 03:04 | Permalink

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