Das beste zum Schluss

30. Dezember 2009

Man sagt ja immer: “Das beste zum Schluss”, aber leider hat das nicht mehr ganz gepasst. Ich wollte mich von meiner besten Seite zeigen. Schade, nun konnte ich euch zum Ende des Jahres den Ecki nicht mehr im Nachthemd zeigen. Ja, auch das war ein Weihnachtsgeschenk der Familie. Wie auch immer die Damen darauf gekommen sind. Ich habe es, es sieht verdammt komisch aus, und es ist schön luftig. Nun denn.

Einen –Guten Rutsch– ins neue Jahr. Und trinkt nicht soviel. Ich mache es ja auch nicht.

In diesem Sinne der Ecki

Ich trau mir das ja schon fast gar nicht zu schreiben, aber dennoch muss ich es tun, weil es mir passiert ist. Ich nutze nunmehr seit 6 Monaten eine Navigationsoftware und das finde ich von Tag zu Tag praktischer. Auch wenn ich mich in Hannover und Umgebung super auskenne, und mir so schnell keiner was vormacht, komme ich mit meinem Navi bald schneller durch die Stadt wie mir manchmal lieb ist. Das liegt zum einen daran das mir das Navi Verkehrsprobleme, also Staus auf den Schnellwegen, hohes Verkehrsaufkommen  etc. ansagt und umfahren lässt, sondern auch wählt es manchmal sehr intelligente Routen, auf die ich so schnell nie gekommen wäre! Praktisch kann und will ich nicht mehr ohne mein Navi durch die Lande düsen. Man braucht sich praktisch keine Gedanken mehr machen. Herrlich.

Aber heute…

17 Uhr, Einkauf beendet, ausserhalb von Hannover, Rückreise wird angetreten, ohne Navigation

Wie Frau Ecki und ich noch so diskutieren ob wir über die Autobahn oder die Bundesstrasse fahren biege ich auf die Autobahnauffahrt ein. (Sagt man das so?) Gut wir fahren also über die Autobahn. Ist ja auch schneller! Und auf der anderen Strecke waren eh zuviele Baustellen, Ampeln etc. Jetzt frage ich doch glatt meine Liebste welche Abfahrt ich nehmen muss, um auf die nächste Autobahn zu kommen. (grübel) Ok, meine Frau ist die Navigation jetzt. Ich habe ja mein Smartphone in der Tasche, wo ich nicht ran komme. Und was musste passieren? Ich höre nicht auf sie, fahre vorbei und muss wieder eine Abfahrt zurück um umdrehen zu können. Das klappt soweit ja auch, nur komme ich jetzt nicht sofort auf die Autobahn, weil ich nicht rechts abbiegen darf. (mist) Also weiter ein Stück durch die Stadt die vor mir liegt, um hier wenden zu können. In diesem Moment denke ich das erste mal “scheisse hätt ich mal bloss … das Navi”. Aber ich kam nicht ran, weil ich es in der Hosentasche habe. Aber jetzt entdecke ich auch wieder ein Schild mit dem Autobahnzeichen! Yes! Strike! ich freu mich wie ein König. Ein Autobahnschild, wie geil. So habe ich mich noch nie über ein Schild gefreut. Fahren, fahren, fahren und fahren. Nun sehe ich kein Schild mehr. Scheisse (sorry) Ich bin schon voll sackig auf mich selber, könnt mich in den Arsch beissen (nochmal sorry) Meine Liebste macht sich ein wenig Lustig, die Kids wollen zu MC, und ich nur noch nach Hause. nach Hause, nach Hause, nach Hause. Wo ist bloss mein liebstes Navi denke ich nur.

Ich fahre rechts ran… krame in meiner Hosentasche das Smartphone raus. So, nun kann es nur noch nach Hause gehen. Ab in die Halterung, Ziel eingegeben, und los gehts. Jetzt fahre ich auf eine Kreuzung zu und das “Ding” sagt…. na? ne nicht wo ich hin soll, nein es sagt “GPS Signal nicht gefunden” Ich koche vor Wut, muss mich aber zusammen reissen, denn die Familie sitzt ja mit drin. Jetzt kommt die Frage von hinten “Papa, fahren wir heute noch nach Hause?” Ich sage ein wenig sauer “JA”.

Jetzt hat diese Kiste auch wieder GPS und es kann entspannt nach Hause gehen. Aber eines habe ich mir fest vorgenommen. Navi nur noch wo ich mich nicht auskenne! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und ich habe es am eigenen Leibe erfahren dürfen. Und das wo ich mich so gut hier auskenne. Hätte ich nie gedacht. Ganz ehrlich. 

In diesem Sinne der Ecki

Ich steh unter Strom

29. Dezember 2009

Irgendwie stehe ich neuerdings immer unter Strom. Überall wo ich gehe und stehe, trage ich ein Kraftwerk mit mir herum. So ein Smartphone kann einem ganz schön den Strom aus dem Akku ziehen. Und warum? Weil ich die ganze Zeit irgend etwas am dem Ding mache. Das Ding heisst Motorola Milestone und “fährt” auf Android ab. Das nur mal so nebenbei. Livestreaming via Qik, Navigation, Twitter, ICQ, der Webbrowser, Mail, Internetradio und und und. Obwohl die Spielereiphase schon vorbei sein müßte, kann ich irgendwie nicht ohne. Und all das saugt mir den Akku leer.

Nachts wird mein Phone geladen, dann wieder im Auto via Zigarettenanzünder, auf der Arbeit via mobilem Akku Pack, und so geht das den ganzen Tag. Nun ja, nicht immer, aber die Angst, das ich ohne “Saft” da stehe… naja ihr wisst schon. Nur nix verpassen.

Was ich überhaupt damit sagen wollte. “Zum Mond können wir fliegen, aber keine vernünftigen Akkus herstellen.”

In diesem Sinne der Ecki

Ecki ist blank

28. Dezember 2009

Ein Traum aller Frauen geht in in Erfüllung! Ok, nicht für alle. Es ist nicht der Traum aller Frauen, sondern der Traum meiner Süßen, und mein persönlicher Wunsch. Ecki wird ganz glatt, und das am ganzen Körper. Ich hatte mir von der Weihnachtsfrau einen Rasierer gewünscht, der den ganzen Körper reinigt. Für eine völlig haarfreie Zone. So ein “Gerät” womit ich auch dem letzten Haar den Garaus machen kann. Beine, Arme, Bauch, Po, ****.

Auch wenn ich nicht aussehe wie ein Bär, hat der Mann von Welt ja schon einige Stoppeln mehr wie eine Frau, aber das ist nun vorbei. Nicht das dies ein normaler Rasierer nicht hinbekommen würde, nein ich hatte mir ja Luxus pur gewünscht. Wellness für den Mann könnte man sagen. Elektrisch, ohne einen “Schlag” zu bekommen, und dennoch unter der Dusche nutzbar.

Natürlich musste ich ihn auch gleich ausprobieren… Und ich kann euch sagen. Wenn dieser Ganzkörperrasierer mit völliger Hingabe den Körper so leicht vibrierend hinabgleitet, so eindrucksvoll nur pure sanfte Haut hinterlässt… Wenn die Muskeln nur wieder so blitzen, und das Wasser so leicht herrlich abperlt. -break- Natürlich ist es nicht ganz so wie in der Werbung, aber es funktioniert super. So, genug von meinem Weihnachtsgeschenk geschwärmt. Ist ja eigentlich auch nix neues. Ach ja, und das Handwerkzeug heisst Phillips Bodygroom.

In diesem Sinne der Ecki

Geschafft

27. Dezember 2009

Was ist nur aus dem “Fest der Liebe” geworden… Ich bin heute wieder zu Hause gelandet, und fühle mich irgendwie 10 kg schwerer. Und es kommt ja immer wie vorprogrammiert. Kaum sind die Gänse verspeist und alles an Geschirr gespühlt, wird der Tisch schon wieder zum Kaffee eingedeckt und die Kaffeemaschinen werden gestartet. Und weiter gehts im Takt des Essens. So oder so ähnlich ist es doch. Vielleicht war es auch schon vor 100 Jahren so. Ich weiss es nicht.

Wie immer gab es viel zu Essen, aber kaum ein stabiles UMTS Netz auf dem Lande. Und wer hier zufällig mal hingeklickt hatte, wusste auch wo ich war, und wie schlecht dann mein Netz sein musste. Irgendwie habe ich auch das Gefühl das es dort immer instabiler wird. Vor einigen Monaten konnte ich von dort aus noch bequem online Texte verfassen und am Blog “schrauben”. Das ist nun nicht mehr der Fall.

Ich will nicht weiter meckern. Ich bin wieder zu Hause, und da ist es ja bekanntlich immer am schönsten! Jetzt heisst es erstmal weniger Essen, und mehr Netz.

In diesem Sinne der Ecki