Wie kommt das Rauschen in die Muschel…
14. Dezember 2008
Wer kennt das nicht. Besonders beliebt bei Kindern die an der Nord oder Ostsee Urlaub machen. Oder wie in meinem Fall zur Kur sind. Kinder sammeln Muscheln und man sagt Ihnen, auch wenn man es selber nicht weiss. “halt sie mal ans Ohr, dann hörst Du das Meer rauschen”
Warum ist das so? Das habe ich mich auch gefragt. Natürlich gibt es eine Erklärung, die meine Kinder nicht verstehen werden. Denn da steckt kein Chip drin, der die ganze Zeit das rauschende Meer runter dudelt. Es gibt ja Menschen die für sich eine Erklärung gefunden haben. Die meinen Ihr eigenes Blut rauschen zu Hören. Ich meine so ein Quatsch habe ich von der ersten Sekunde an nicht geglaubt. So, nun komme ich zum experimentellen Teil dieses Artikels. Nachmachen erwünscht! Wenn man seine Hand zu einer Muschel formt, und über das Ohr legt hört Ihr auch rauschen. Einfach mal ausprobieren. Ich warte eben mal kurz.
*rausch-pause*
Na? Es rauscht, nicht wahr? Also muss es doch an was anderem liegen. Man hört weder das Meer, noch das eigene Blut rauschen. Gefunden habe ich einen Artikel bei Gesundheit.de der das ganz gut erklärt!
Sämtliche Geräusche bzw. Schallwellen, und besonders das Rauschen des eigenen Blutes, versetzen die Muschel in Resonanz. In ihrem gewundenen “Innenleben” wird die Luft zum Schwingen angeregt und verstärkt. Das Resultat ist ein für uns wahrnehmbares Rauschen, das an Meeresbrausen erinnert. Und das hört man besonders gut, wenn alle anderen Schallquellen isoliert sind.So zum Beispiel durch das Pressen einer Meeresmuschel auf die Ohrmuschel. Das klappt übrigens schon mit der hohlen Hand. Einen ähnlichen Effekt erreicht man auch mit einem Glas oder Becher. Entscheidend ist die eingeschlossene Luftsäule in einem Hohlkörper, die durch Geräusche in Schwingung versetzt wird.
In diesem berauschendem Sinne der Ecki
Warte. Hier ist noch mehr...

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